Alle Jahre wieder befassen wir Kommunalpolitiker uns mit dem Thema Hundekot. Sei es, dass sich die Beschwerden der Nicht-Hundebesitzer über Hundekot auf dem Gehweg häufen oder die Idee einer Hundekotstation von irgendwem in die Politik getragen wird. In der Diskussion um die Hinterlassenschaften der Hunde werden auch immer wieder die Gefahren bzgl. der Umweltschädlichkeit und Gesundheitsschädlichkeit für Menschen besprochen. Jedem Hundebesitzer muss diese Gefahr bewusst gemacht werden. Hundekot ist Gift für die Umwelt und gehört über den Hausmüll entsorgt.

Es gibt sicher die verschiedensten Ideen und Möglichkeiten mit dem „Problem“ Hundekot umzugehen. Man könnte eine Mitführpflicht von Hundekotbeuteln per Bußgeld belegen, für viel Steuergelder der Allgemeinheit Hundekotstationen beschaffen und bewirten oder eine regelmäßige Aufklärung betreiben und an das Verantwortungsbewusstsein der Hundebesitzer appellieren.

Letzteres ist für die SPD-Lengede der richtige Weg.      

Jeder Hundebesitzer ist selbstständig für die Entsorgung der Hinterlassenschaften seines Hundes verantwortlich. Das jeder Hundebesitzer einen Beutel zur Entsorgung der Hinterlassenschaften seines Hundes beim Gassigehen dabeihaben sollte, ist nicht nur zumutbar, sondern selbstverständlich. Hier darf man die Hundebesitzer nicht aus der Eigenverantwortung entlassen. „Ich bin selbst im Besitz eines Hundes und bin mit der Anschaffung eine Verantwortung eingegangen. Eine Verantwortung gegenüber meines Hundes und natürlich eine Verantwortung gegenüber meiner Mitmenschen und Umwelt.“ sagt Sven Anders, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion. Hundekotstationen, bei denen niemand weiß, ob diese auch genutzt werden, lehnen wir ab. Wer seine Hinterlassenschaften bewusst auf dem Gehweg liegen lässt, der wird auch nicht zu einer weit entfernten Hundekotstation gehen. Auch eine Pflicht zum Mitführen eines Hundebeutels, die in Berlin bei Missachtung mit einem Bußgeld belegt wird, ist für uns keine Option.

Regelmäßiges Hinweisen auf die Gefahren und eine Aufklärung über die negativen Umweltauswirkungen des Kotes, ist für die SPD-Lengede der richtige Weg. Diese Informationen können 2 -3 mal jährlich über den Rund um den Seilbahnberg, von der Verwaltung, mitgeteilt werden.